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19.05.2015, 09:09 Uhr  //  Sportlerportrait

Mürsel Serin hört mit 46 Jahren als aktiver Kreisliga-Spieler auf

Mürsel Serin hört mit 46 Jahren als aktiver Kreisliga-Spieler auf
 hfr (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Bei Mürsel Serin (Foto links) beginnt ein neuer sportlicher Abschnitt. Als der Kicker des TSV Kücknitz am vergangenen Sonntag im Punktspiel gegen den SC Buntekuh nach 25 Minuten vom Platz ging, war es das letzte Mal als aktiver Spieler. Mit 46 Jahren hört Serin auf und wird neben Christian Kunz neuer Co-Trainer von Claus Singelmann (Foto rechts).

Serin blickt auf eine lange aktive Karriere zurück und sagt zu HL-SPORTS: „Es ist schon komisch, nach so langer Zeit demnächst nicht mehr aktiv auf dem Platz zu stehen. Ich war ein Jahr alt, als ich nach Deutschland kam, was meine Heimat ist. Dass ich nochmal in meinem Alter in der Kreisliga auflaufen konnte hab ich Claus Singelmann zu verdanken. Ich denke, das besondere kommt nun auch auf mich zu, wenn ich kommende Saison neben ihm, im Trainerteam, Platz nehmen darf.“

Der neue zusätzliche Co-Trainer beim TSV steht also fest und Singelmann freut sich auf seinen „neuen“ Kollegen. „Als langjähriger  Trainer von Mürsel  kann ich sagen, das Mürsel ein sehr zuverlässiger, schneller und trickreicher Seitenspieler war. Natürlich hat er neben technischen Fähigkeiten auch die typische „Schlitzohrigkeit“ drauf.  Im richtigen Moment zu „fallen“ – das war schon „schnippig“. In Kücknitz  wurde Mürsel schnell gut aufgenommen, weil er einfach ein Typ ist, mit dem man Fußball  und auch „Wettbüro“ machen kann. Mit seinen Moislinger Kollegen Robert  Balazs und Stefan Jobst wurden einige Sitzungen für Oddsett abgehalten. Nun hoffe ich, dass Mürsel sein Wissen und seine Schlitzohrigkeit als Trainer in Kücknitz weitergeben kann. Mürsel wird im Trainerteam mit tätig sein, um nun auch mal die andere Seite kennenzulernen“, sagt der 58-jährige und schwärmt dabei: „Ein toller Sportsmann verlässt  den Rasen und setzt sich auf die harte Trainerbank. So soll es sein.“

Serin, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, ist noch nie besonderes ernsthaft verletzt gewesen. „Zum Glück - toi toi toi…“, ist der neue Co-Trainer vom Roten Hahn stolz darauf und weiß dabei ganz genau, für welche Clubs er kickte.
Außer beim TSV Kücknitz schnürte er die Buffer für den Türkischen SV, 1. FC Phönix,  Seeretzer SV, NTSV Strand 08, Preußen Reinfeld, Borussia Lübeck, AKM, Kronsforder SV, SC Buntekuh und Rot-Weiß Moisling. Dort schaffte er im Jahr 2000 den Aufstieg in die Verbandsliga. „Das war mein größter Erfolg. Würde man mich fragen, wo ich noch nicht gespielt habe, wäre es kürzer geworden“, meint er und lacht dabei.

Die Kücknitzer können sich freuen, so einen Mann in ihren Reihen halten zu können.

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